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Literatur ist nicht nur Kopfsache, sie berührt alle unsere Sinne. Die folgende Vortragsreihe vermittelt Ihnen einen unterhaltsamen und etwas anderen Zugang: über den Geschmacks- und den Geruchssinn, den Gehörs- und den Gesichtssinn. Preis pro Einzelvortrag: ca. 250 € zzgl. UST und Nebenkosten. Auch als Kompaktseminar buchbar. Kontakt unter: info@litera-tours.de

So schmeckt Literatur – literarisch-kulinarische Anekdoten
Warum ist Chateaubriand nicht nur ein Dichter, sondern auch ein Rindersteak? Was verbindet die Dragées von Verdun mit Goethe und die Madeleines von Commercy mit Proust? Welche deutschen und französischen Schriftsteller verfassten auch Kochbücher und welche Köche auch Romane? Literarische Anekdoten und kulinarische Kostproben eröffnen einen ebenso spannenden wie ungewohnten Zugang zur Weltliteratur.

So klingt Literatur – literarisch-musikalische Anekdoten
Literatur wurde aus der Musik geboren, und immer wieder kehrt sie zu diesem Ursprung zurück: im mittelalterlichen Minnesang, im romantischen Kunstlied und im modernen Singspiel. Viele Schriftsteller wurden von Musik und viele Komponisten von Literatur inspiriert. Auch Doppeltalente sind nicht selten, z. B. Jean Jacques Rousseau, E.T.A. Hoffmann und Friedrich Nietzsche. Kleine Lesungen und musikalische Einspielungen mit CDs und einem alten Grammophon vermitteln überraschende Einblicke in diese wenig bekannte Seite der Literaturgeschichte.

So riecht Literatur – literarisch-duftige Anekdoten
Oft spricht man davon, »seine Nase in ein Buch zu stecken«, und doch wird dem Geruchssinn beim Lesen in der Regel keine große Bedeutung beigemessen. Dabei duftet und stinkt es in der Literatur allenthalben, eben wie im richtigen Leben. Lassen Sie uns die Witterung aufnehmen und den Duftmarken quer durch die Jahrhunderte folgen: vom Weihrauch antiker Tempel über die märchenhaften Gerüche der Romantik bis hin zur Geruchsvielfalt der Gegenwart. Der Duft ausgewählter und auf die Texte abgestimmter Parfums ergänzt die Veranstaltung.

So bunt ist Literatur – literarische Augenspiele
Die Geschichte der europäischen Bücherkunst war stets auch eine der Buchillustrationen. von den prachtvollen, mittelalterlichen Handschriften über die Bilderbögen des 19. Jahrhunderts bis zu den Comics der Gegenwart. Die enge Verbindung von Bild und Text ist freilich kein Zufall: Schon immer waren viele Dichter ausgeprägte Augenmenschen, etliche von ihnen sogar begabte Maler. Umgekehrt beschäftigten sich aber auch viele bildende Künstler mit Literatur. Ausgewählte Beispiele aus verschiedenen Ländern und Jahrhunderten veranschaulichen diesen »Dialog der Künste«. Vorgestellt werden u. a. J. W. Goethe und Adalbert Stifter, Hermann Hesse und Friedrich Dürrenmatt.