In der Renaissance verschiebt sich der Fokus von den Höfen zu den Städten, die Bedeutung der Metropole Straßburg nimmt zu und an die Stelle zarter, mittelalterlicher Kunstwelten treten Dispute der Frühen Neuzeit. Fragen nach dem „richtigen“ Geschlecht, der „besseren“ Nationalität und dem „wahren“ Glauben werden in der Literatur aufgegriffen und teils leidenschaftlich diskutiert. Die Wortgefechte spiegeln die zunehmende Zersplitterung der Gesellschaft wieder und kündigen Konflikte an, die unsere Region noch lange prägen sollten.
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Do 08.12.2022 (19h-21h): Stadthalle Kehl
Eintritt frei, Spende erwünscht
Veranstalter: Historischer Verein Kehl
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