»Das Blühen findet kein Ende von Valence, dem Tor des Sonnenreiches, bis hinunter ans Meer, dem die Götter entstiegen…« So begeistert beschrieb der Elsässer René Schickele seine südfranzösische Wahlheimat Sanary-sur-Mer im Jahr 1932. Doch auch Lion Feuchtwanger und Thomas Mann, später Franz Werfel, Franz Hessel und viele andere Schriftsteller ließen sich dort in den 30er Jahren nieder. Für einen magischen Moment verwandelten sie das verträumte Fischerstädtchen in die »Hauptstadt der deutschen Literatur« (Ludwig Marcuse). Doch der Aufenthalt im Süden war nur selten freiwillig: Fast alle Autoren waren aus Nazi-Deutschland geflohen und mussten auch im Exil noch um ihr Leben fürchteten. Der Vortrag lässt anhand von Anekdoten, Bildern und Hintergrundgeschichten ein spannendes Kapitel deutsch-französischer Geistesgeschichte lebendig werden.

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Mi 10.12.2025 (17h-18h30):
Preis: 15 Euro (für Nicht-Mitglieder)
Veranstalter: Freunde Münchens e. V. (Anmeldung unter: info@freunde-muenchens.de)
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