»Grenzland, Zankapfel, Kriegsursache« nannte Joseph Roth jene Region zwischen Maas und Mosel, die im Lauf der Geschichte immer wieder zwischen Deutschland und Frankreich hin- und hergerissen, manchmal auch zerrissen wurde. Doch Lothringen ist auch eine faszinierende, facettenreiche und bisweilen eigenwillige Literatur-Region, die aus der deutschen wie französischen Geistesgeschichte nicht wegzudenken ist. Machen wir eine Literaturreise in dieses europäische Kernland. Texte, Anekdoten und Besichtigungen lassen die Schicksale berühmter Künstler und Schriftsteller auf originelle Weise lebendig werden.

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M1 07.09.- Fr 09.07.2021 (3 Tage)
Preis auf Anfrage (inkl. Bus, Hotel u. Frühstück)
Veranstalter: Hirschreisen Karlsruhe
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Am ersten Tag besuchen wir die lothringische Metropole Metz, eine der sehenswertesten Städte Europas. Beim Flanieren durch die verschiedenen Viertel aus deutscher und französischer Zeit stoßen wir auf die Spuren zahlreicher Autoren: Rabelais und Theodor Fontane, Paul Verlaine und Alfred Döblin, Yvan Goll und Wolfgang Koeppen. Höhepunkt ist ein Besuch des Stephansdoms, vom Dichter Verlaine „Laterne Gottes„ getauft. Größter Schatz sind faszinierende Glasfenster, gestaltet von renommierten Künstlern verschiedener Epochen, u. a. Chagall. Der zweite Tag führt uns nach Commercy, berühmt für sein Barockschloss und seine „Madeleines„, die Proust dabei halfen, die „verlorene Zeit„ wiederzufinden und die wir dort verkosten werden. Ferner sehen wir die berühmte Kathedrale von Toul und lernen die Weine der Côte de Toul kennen. Am dritten und letzten Tag steht zunächst ein Besuch der Basilika von St-Nicolas-du-Port auf dem Programm, eines faszinierenden Baus aus der Übergangseit vom Mittelalter zur Renaissance. Krönender Abschluss ist der Besuch des Städtchens Lunéville. Die mächtige Schlossanlage, auch als „lothringisches Versailles bekannt, baute der letzte lothringische Herzog Stanislas zu seine Musenhof aus, an dem u. a. Voltaire und Montesquieu verkehrten.

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