120 Goethe-TempelAls erfahrener Reiseleiter führe ich Sie auf Spuren berühmter Dichter durch verschiedene Orte Württembergs und darüber hinaus. Die Angebote richten sich an Gruppen von 5-30 Personen und sind als Tagesausflüge konzipiert. Auf Wunsch passe ich sie gern Ihren individuellen Bedürfnissen an und/oder helfe bei der Suche nach lokalen Busunternehmen und Restaurants. Preis pro Gruppe ca. 350 €/Tag zzgl. UST und Nebenkosten.
 
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Themenübersicht:

Auf Schillers Spuren
Friedrich Schiller blieb Zeit seines Lebens seiner schwäbischen Heimat verhaftet. Wir besuchen sein Geburtshaus in Marbach/Neckar, stöbern in den Schätzen des Schiller-National-Museums und beschließen den Tag mit einem literarischen Spaziergang durch Ludwigsburg, wo der große, deutsche Dichter entscheidende Jahre seiner Jugend verbrachte. Wahlweise auch Besuch der Schillerhäuser von Mannheim und Oggersheim/Ludwigsburg möglich.

Auf Hesses Spuren
Hermann Hesse gilt als der am meisten gelesene deutschsprachige Autor des 20. Jh. Einen großen Teil seines Lebens verbrachte er in der Schweiz, doch seine Wurzeln liegen in Württemberg. Einen Tag lang wollen wir dort auf seinen Spuren wandeln. Schon bei der Anreise erhalten Sie Informationen zu Hessen Leben und Werk. Erste Station ist Hirsau, wo Hesses Onkel David lebte, den dieser häufig besuchte. Besonders interessieren wir uns für die Reste der romanischen Abtei, die Hesse in seiner Erzählung „Berthold„ wieder auferstehen ließ. Anschließend erkunden wir das nahe gelegenen Calw und sehen dort u. a. Hesses Geburtshaus, seine Taufkirche, seine Schule und das Haus seiner Großeltern. Nach einer gemütlichen Mittagspause am Nagold-Ufer fahren wir weiter ins Kloster Maulbronn, das seit 1993 als Weltkulturerbe gilt. Als Seminarist verbrachte der junge Hesse dort einige Monate, die zu einem Schlüsselmoment seines Lebens wurden. Gemeinsam erkunden wir das nahezu vollständig erhaltene bauliche Ensemble und erfahren, wie Hesse seine Erlebnisse vor Ort in Weltliteratur verwandelte.

Judentum in Worms und Speyer
Die drei sog. SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz waren im Mittelalter das geistige Zentrum des europäischen Judentums, das viele Impulse aus dem Westen erhielt. Und sie wurden zur Keimzelle der jüdisch-aschkenasischen Kultur, die sich weit nach Osten ausdehnte. Seit 2021 zählen die erhaltenen Stätten dieses „Jerusalems am Rhein„ zum UNESCO-Weltkulturerbe. Einen Tag lang wollen wir in die untergegangene Welt von „Alt-Aschkenas„eintauchen und erfahren, wie sie unsere gemeinsame Geschichte geprägt hat und bis heute nachwirkt.
In Worms besuchen wir den ältesten in situ erhaltenen jüdischen Friedhof „Heiliger Sand„. Seine über 1.000 Grabsteine aus neun Jahrhunderten sind ein Spiegelbild der langen deutsch-jüdischen Geschichte. Über Dom- und Marktplatz geht es danach ins jüdische Viertel. Wir sehen die ehemalige Judengasse und das Raschi-Tor, die berühmte Wormser Synagoge aus dem 12. Jh. und die älteste Frauensynagoge der Welt aus dem 13. Jh. Daneben werfen wir auch einen Blick auf die Raschi-Jeschiwa (Gelehrten-Schule) und das Raschi-Haus und erfahren, welche Rolle deren Namensgeber im 11. Jh. gespielt hat. Nach der Mittagspause fahren wir nach Speyer, wo wir den sog. „Judenhof„ besichtigen: mit der ältesten Ruine einer mittelalterlichen Synagoge und der ältesten, vollständig erhaltenen Monumental-Mikwe (Judenbad) der Welt. Krönender Abschluss ist ein Besuch in der 2011 eingeweihten neuen Synagoge Beith-Shalom von Speyer, die von der Rückkehr jüdischen Lebens in die einstigen SchUM-Städte zeugt.

Goethe in Frankfurt

Goethe ist der wohl berühmteste Sohn von Frankfurt am Main. Schon bei der Anreise führt unser Reiseleiter in sein Leben und Werk ein. Anschließend schlendern wir auf Spuren des Dichterfürsten durch die Main-Metropole und  besichtigen sein Elternhaus, den Ort seiner Konfirmation und das Grab seiner Eltern. Daneben lernen wir auch andere Dichter und nicht zuletzt viele Frauen kennen, die für Goethe wichtig waren: seine Mutter und seine Schwester, seine Verlobte Lili Schönemann und seine Altersliebe Marianne von Willemer, mit der er gemeinsam den »West-östlichen Divan« verfasste. Nachmittags erkunden wir das Quartier zwischen Dom und Römer, wo seit 2018 die »neue Altstadt« zum Bummeln einlädt. Eine kleine Rundfahrt beschließt das Programm.

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