Als erfahrener Reiseleiter führe ich Sie durch die literarisch interessantesten Regionen Frankreichs. Die Angebote sind in der Praxis mehrfach erprobte Konzepte, die ich gerne Ihren individuellen Wünschen anpasse. Auf Anfrage helfe ich bei der Suche nach lokalen Busunternehmen, Hotels und Restaurants. Zu allen Reisen liegen detaillierte Programme vor, die ich Ihnen auf Anfrage gern zukommen lasse. Preise auf Anfrage.

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Literarisches Elsass (4-7 Tage)
Das Elsass ist eine Grenzregion im Herzen Europas, die schon immer Schriftsteller aus Deutschland, Frankreich und anderen Ländern angezogen hat. Die Reise führt an Orte, an denen europäische Literaturgeschichte geschrieben wurde: in pulsierende Städte und verträumte Dörfer, zu romantischen Burgen und einsamen Klöstern. Reinmar von Hagenau und Gottfried von Straßburg stehen ebenso auf dem Programm wie Voltaire und Goethe, Victor Hugo und Theodor Fontane, René Schickele und Alfred Döblin. Daneben werden auch Vertreter der elsässischen Dialektliteratur vorgestellt.

Literarisches Lothringen (4-7 Tage)
»Grenzland, Zankapfel, Kriegsursache« nannte Joseph Roth jene Region zwischen Maas und Mosel, die im Lauf der Geschichte immer wieder zwischen Deutschland und Frankreich hin- und hergerissen, manchmal auch zerrissen wurde. Doch Lothringen ist auch eine faszinierende, facettenreiche und bisweilen eigenwillige Literatur-Region, die aus der deutschen wie französischen Geistesgeschichte nicht wegzudenken ist. Machen wir eine Literaturreise in dieses europäische Kernland. Texte, Anekdoten und Besichtigungen lassen die Schicksale berühmter Künstler und Schriftsteller auf originelle Weise lebendig werden.

Literarische Champagne (4-7 Tage)
DER Champagner ist weltberühmt, DIE Champagne dagegen eher unbekannt, zu Unrecht. Entdecken wir also diese »prickelnde« europäische Kulturlandschaft: mit den Augen deutscher und französischer Dichter. Besucht werden das Schlachtfeld von Valmy, auf dem sich die Dichter Chaderlos de Laclos und Johann W. Goethe gegenüber standen, die Geburtsorte des Fabeldichters Jean de La Fontaine in Château-Thierry und des Romantikers Adelbert von Chamisso in Ante. Ausflüge in die Ardennen auf Spuren von Paul Verlaine und Arthur Rimbaud, zum Landsitz von Charles de Gaulle in Colombey-les-deux-Eglises sowie ins Schloss des weltberühmten Philosophen Voltaire und seiner Gefährtin, der Physikerin Emilie du Châtelet, runden das Programm ab.

Von Jeanne d´Arc bis Charles de Gaulle (4-5 Tage)
Die Gegend zwischen Marne und Maas gilt als tiefste französische Provinz. Und doch haben gerade diese scheinbar so weltvergessenen Landstriche in der südlichen Champagne bzw. dem südlichen Lothringen eine Fülle rebellischer Geister hervorgebracht, die auf ihre Weise Geschichte machten: Hier überwand Jeanne d´Arc überkommene Frauenrollen, hier philosophierten Voltaire und Diderot, und hier legten de Gaulle und Adenauer nach dem Zweiten Weltkrieg den Grundstein zur deutsch-französischen Aussöhnung.

Die Hauptstadt der Dichter – literarisches Paris (4-5 Tage)
Kaum eine Stadt hat so viele Schriftsteller inspiriert wie Paris! Die Franzosen Honoré de Balzac und Victor Hugo, die Deutschen Heinrich Heine und Rainer Maria Rilke, die Iren Samuel Beckett und James Joyce sowie die Amerikaner Ernest Hemingway und Ezra Pound lebten und dichteten an den Ufern der Seine. In den Salons der Aufklärung diskutierten Philosophen, in den Cafés von St-Germain-des-Prés die Existentialisten. Zwischen Sorbonne und Montmartre eröffnet sich uns ein unterhaltsames Literatur-Panorama: Wir erkunden die Ile de la Cité und das studentische Quartier Latin, das jüdische Marais-Viertel und natürlich die Literatenviertel von Montmartre und Saint-Germain-des-Prés.

Literarische Provence 8-9 Tage)
»Das Schönste bei weitem war die Fahrt durch die Provence«, schwärmte Rilke schon vor 100 Jahren, und er steht mit seiner Meinung nicht allein: Zahlreiche Schriftsteller und Künstler ließen sich von dieser ebenso traditionsreichen wie vielseitigen Region im Süden Frankreichs inspirieren. Ob in der herben Hoch-Provence oder an der sonnigen Mittelmeerküste: Überall haben französische, deutsche, italienische und andere Autoren ihre literarischen Spuren hinterlassen. Die Reise führt an authentische Literatur-Orte und schlägt so einen unterhaltsamen Bogen von den provenzalischen Troubadouren des Mittelalters bis hin zur europäischen Gegenwartsliteratur. Wir reisen mit Victor Hugo durch eine atemberaubende Felsenschlucht und mit René Schickele zu einem pittoresken Bergdorf, wir erkunden Emile Zolas Heimatstadt Aix-en-Provence und die Metropole Marseille auf den Spuren des Grafen von Monte-Christo. Schwerpunkt ist das Hafenstädtchen Sanary-sur-Mer, das sich ab 1933 zur »Hauptstadt der deutschen Literatur« (Ludwig Marcuse) entwickelte.

Literarisches Nizza (6 Tage)
»Das Blühen findet kein Ende von Valence, dem Tor des Sonnenreiches, bis hinunter ans Meer, dem die Götter entstiegen…« schrieb René Schickele 1932. Vor ihm entdeckten schon englische Literaten, berühmte Russen und prominente Franzosen die französische Riviera-Küste. 2008 holte der Schriftsteller Le Clézio den Literaturnobelpreis nach Nizza! Wir lernen bei dieser Reise nicht nur einen der schönsten Winkel Europas kennen, sondern viele große Namen der Weltliteratur.

Der Krieg von 1870 und die Schriftsteller (4 Tage)
Der deutsch-französische Krieg von 1870/71 beendete eine lange Friedensperiode und leitete eine Phase des aggressiven Nationalismus ein, die beinahe mit der Selbstvernichtung Europas endete. In Politik und Literatur haben die damaligen Ereignisse tiefe, lang nachwirkende Spuren hinterlassen. Wir suchen die Schauplätze in Ostfrankreich auf und erkunden dabei die drei unterschiedlichen Teilregionen des »Grand Est«: Elsass, Lothringen und Champagne-Ardennes. Im Mittelpunkt stehen dabei Texte deutscher und französischer Autoren, die den Krieg selbst erlebt und/oder beschrieben haben, darunter Theodor Fontane und Friedrich Nietzsche, Felix Dahn und Karl May sowie Victor Hugo und Arthur Rimbaud, Émile Zola und Guy de Maupassant.

Elsass-Lothringen 1914-18 (4 Tage)
Der Erste Weltkrieg gilt als »Urkatastrophe Europas«. Als militärischer und zugleich ideologischer Kriegsschauplatz war das ehemalige »Reichssland Elsass-Lothringen« vom ersten Kriegstag an in besonderer Weise betroffen. Im Rahmen unserer historisch-literarischen Spurensuche erkunden wir Original-Schauplätze in beiden Grenzregionen, lernen deutsche wie französische Schicksale kennen und erfahren, wie sich Künstler und Schriftsteller mit diesen Jahren des Schreckens auseinandergesetzt haben. Feste Schuhe erforderlich!

Das Elsass im Zweiten Weltkrieg
Nach 1870 und 1914 wurde das Elsass 1939 zum dritten Mal in nicht einmal 70 Jahren Schauplatz eines brutalen Krieges, dessen Wunden bis heute nicht ganz verheilt sind. An Orignal-Schauplätzen wollen wir uns mit unterschiedlichen Schicksalen dieser Zeit beschäftigen. Wir hören Geschichten von Besatzern und Besetzten, von Opfern und Tätern, von Widerstandskämpfern und Kollaborateuren. Und wir begreifen, wie am Ende aus einem zerrissenen Grenzland die Keimzelle des Vereinten Europas werden konnte.

 
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