Nach Plänen Vaubans und unter Leitung Tarades wurden die beiden Nachbarorte Kehl und Straßburg 168-1688 gemeinsam befestigt. Während die Straßburger Zitadelle bis zu ihrer Zerstörung 1870 französisch blieb, wechselte die  Kehler Festung 18 Mal zwischen Frankreich und Deutschland hin und her, wurde zur Keimzelle der späteren Stadt Kehl und beherbergte am Vorabend der Französischen Revolution die damals größte und modernste Druckerei Europas, die „Kehler Ausgabe„ der Werke Voltaires zählt zu den bedeutendsten Buchprojekten der Aufklärung. Trotz aller Kriege erinnern beiderseits des Rheins noch Reste sowie zwei Reliefpläne an die beeindruckende Doppelanlage. Am Vormittag spazieren wir auf Spuren der alten Festung durch Kehl. In der Stadthalle sehen wir das Modell, das 1954 von ihr angefertigt hat und das anlässlich des 250. Stadtgeburtstages, den Kehl dieses Jahr begeht, restauriert und neu aufgestellt wurde. Nachmittags besuchen das Historische Museum von Straßburg, wo der historische Reliefplan von François de Ladevèze aus dem Jahr 1727 ausgestellt wird. Bei einer kleinen Stadterkundung sehen wir außerdem die erhaltenen Reste der Anlage.


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Sa 26.10.2024 (ganztägig): ab Völklingen
Preis: 55 Euro (inkl. Bus u. Eintritte)
Veranstalter: VHS Völkingen
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